Unter „hundegestützter Pädagogik“ versteht man den systematischen Einsatz von ausgebildeten Hunden in der Schule zur Verbesserung der Lernatmosphäre und individuellen Leistungsfähigkeit sowie des Sozialverhaltens der Schüler (vergl. Heyer / Kloke, Der Schulhund).

 

 

Viele Grund- und weiterführende Schulen haben bereits einen Schulhund in ihr System integriert. Die positive Wirkung eines geeigneten Tieres auf psychischer, kognitiver, physischer und sozialer Ebene ist weitreichend belegt. So wirkt sich schon die Anwesenheit eines Hundes positiv auf das Verhalten der Schüler und das Klassen- und Lernklima aus.

 

 

 

 

                      Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine kritischen Fragen.

 

(Mark Twain)

 

 

 

Seit dem Sommer 2019 besucht und begleitet die Schulhündin Kiba regelmäßig die Kinder und Erwachsenen an unserer Schule.

 

Kiba ist eine, Ende Mai 2017 geborene, mittelgroße Goldendoodle-Hündin und gehört unserer Kollegin Frau Bischzur (Klassenleitung der Frosch-Klasse). Kiba ist fröhlich, freundlich und verhält sich Kindern und Erwachsenen gegenüber sehr entspannt. Sie wird selbstverständlich regelmäßig geimpft, vom Tierarzt untersucht und hat, im Team mit ihrer Halterin, mehrere Gehorsamskurse und eine Besuchshundausbildung abgeschlossen. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule wurden auf den Besuch des Schulhundes gut vorbereitet und entwickeln sich mittlerweile zu regelrechten Hundeexperten. Sie halten die erarbeiteten Regeln für den Umgang mit Hunden ein und freuen sich sehr, wenn Kiba zu Besuch kommt und wenn sie ihr auf dem Flur, im Klassenraum oder in der Pause begegnen. Wir haben sehr viel Spaß und einen enormen Nutzen durch unseren „Personalzuwachs“. Kiba wird zwei- bis dreimal wöchentlich in verschiedenen Situationen und Gruppen eingesetzt. Auf anfängliche Zurückhaltung und Unsicherheiten einzelner Kinder wird selbstverständlich Rücksicht genommen. - Das Eis ist immer sehr schnell gebrochen.

 

 

                                             „Schön, dass wir dich haben, Kiba!“